Installation
der Infrarotschnittstelle
(Windows ME)

Die Installation der Infrarotschnittstelle funktioniert zwar problemlos, ist aber etwas komplitierter als unter Windows 95 oder 98. Ich stelle sie am Beispiel der Tekram IRMate 210b vor. Diese Schnittstelle kostet rund 70 DM und funktioniert bei mir perfekt!

Während der im Folgenden beschriebenen Installation könnte Windows die Windows-CD verlangen, deshalb ist es gut, sie bereit zu halten.


Zuerst startet man über Start -> Ausführen das Programm "regedit.exe" (Eingabe von regedit genügt.)

Folgender Zweig muss nun geöffnet werden: HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\VxD\VCOMM

Nun muss man doppelt mit der linken Maustaste auf den Eintrag "EnablePowerManagement" klicken.

Hier steht als Wert "01 00 00 00". Dieser muss in "00 00 00 00" geändert werden.

Der Registrierungseditor kann geschlossen werden.

Nun startet man die Systemsteuerung und klickt auf Hardware. Danach klickt man zweimal auf "Weiter". Folgendes Bild erscheint:

Wie zu erkennen, muss hier "Nein, Hardware in der Liste wählen" aktiviert sein. Ein weiterer Klick auf "Weiter >" bringt den Assistenten zur Auswahlliste des Typs der zu installierenden Hardware. Hier muss die Auswahl von erneut durch einen Klick auf "Weiter" bestätigt werden.

In der Liste nun erscheinenden Liste muss in der linken Spalter "Microsoft" und in der rechten "Infrarot-Übertragungsgerät" ausgewählt sein. Durch einen Klick auf "Weiter" folgt ...

.... nun die Bestätigung der Installation durch einen Klick auf "Fertig stellen".

Falls Windows einen Neustart verlangen sollte, muss dieser nicht durchgeführt werden, denn es wird noch weiter installiert.....

Um den nächsten Schritt jedoch auszuführen, muss die Datei "irdasir.reg", die auf der Windows-ME-CD im Verzeichnis "/tools/pssutil/" zu finden ist, durch einen Doppelklick darauf und eine Bestätigung durch JA ausgeführt werden. Dadurch wird zu den Typen der zu installierenden Hardware im Hardware-Assistenten der Punkt "Infrared devices" hinzugefügt.

Anschließend muss erneut der Hardware-Assistent durch einen Klick auf "Hardware" in der Systemsteuerung gestartet werden, dieses Mal ist der Typ der zu installierenden Hardware jedoch .

Nach 2 Klicks auf "Weiter" erscheint das folgende Feld, in dem die einzige Möglichkeit, Allgemeiner serieller Infrarotanschluss oder Dongle, mit einem Klick auf "OK" gewählt werden muss.


Anschließend gelangt man zur Auswahl des entsprechenden Adapters, wo man natürlich seinen Adapter wählen muss. In diesem Beispiel ist dies die Tekram IRMate 210b. Sollte die Schnittstelle nicht aufgeführt sein, muss man entweder einen mitgelieferten Win-ME-Treiber oder einen Standard-Treiber installieren.

Dann folgt ein Klick auf "Weiter". Hier muss man nun den COM-Port wählen, an dem die Infrarotschnittstelle angeschlossen ist. Meist ist dies COM 2. Im nächsten Menü sollte man die Standard-Einstellungen übernehmen, da diese meist nicht zu Konflikten führen (die Einstellungen sollte man sich notieren). Mit "Fertig stellen" ist die Schnittstelle installiert. In dem letzten Schritt wurden der Virtuelle COM-Port und der Virtuelle LPT-Port eingerichtet.

Nun müssen erneut einige Einstellungen in dem Registrierungseditor vorgenommen werden. Also durch einen Klick auf Start -> Ausführen, das Eingeben von "regedit" und einen Klick auf Okay diesen starten.


Die folgenden Schlüssel müssen eingefügt oder, falls bereits vorhanden, verändert werden:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Config\Enum\INFRARED\COM\ROOT&INFRARED&0000: Port Name doppelklicken und den Wert in "COM4" (dies ist die Standardeinstellung! Es muss der COM-Port sein, den man bei dem vorletzten Schritt notiert hat) ändern.

HKEY_LOCAL_MACHINE\Enum\INFRARED\LPT\ROOT&INFRARED&0000: PortName -> Wert: LPT3 (bzw. vorher bei virtueller LPT-Port notierter Wert.)

HKEY_LOCAL_MACHINE\Enum\Root\Infrared\0000: für jeden Eintrag zuerst rechte Maustaste -> Neu -> Zeichenfolge:
PhysicalPortName -> Wert: COM2 (muss der COM-Anschluss sein, an dem sich der Adapter befindet)
VirtualComPortName -> Wert: COM4 (bzw. vorher notierter virtueller COM-Port)
VirtualLptPortName -> Wert: LPT3 (bzw. vorher notierter virtueller LPT-Port).

Als letzten Schritt müssen nun noch 3 Einstellungen vorgenommen werden in der Systemsteuerung unter "Netzwerk".

Durch einen Doppelklick auf (Allgemeiner serieller Infrarotanschluss oder Dongle) gelangt man zu den zu ändernden Punkten.

Unter "Infrarot-Transceiver" wird erneut der entsprechende Infrarotadapter gewählt, in diesem Beispiel natürlich das Tekram-Gerät.

Die maximale Verbindungsrate sollte nicht höher als 57600 eingestellt werden, für S25@once werden vom Autor sogar nur 38400 empfohlen.

Als serieller Anschluss muss nun der COM-Anschluss gewählt werden, an dem das Infrarotgerät angeschlossen ist (nicht der virtuelle Port!)

Nach einem Klick auf "OK" und dem verlangten Neustart sollte die Infrarotschnittstelle betriebsbereit und wie unter "Benutzung" beschrieben anzuwenden sein.